Autogenes Training (AT) nach H. J. Schultz

Das autogene Training ist ein auf Autosuggestion (Selbstbeeinflussung) basierendes Entspannungsverfahren. Der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelte es aus der Hypnose. Er stellte es 1927 erstmals vor und veröffentlichte 1932 sein Buch Das autogene Training.

 

Durch die Wiederholung verschiedener Formeln wie z. B. "Mein rechter Arm ist ganz schwer" erreicht man nach und nach einen tiefen Entspannungszustand, in dem Körper, Geist und Seele zur Ruhe kommen und sich erholen können.

 

Autogenes Training kann das Wohlbefinden auf vielfältige Weise beeinflussen.

 

Körperlich:

  • Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz
  • Senkung der Muskelspannung
  • Stärkung der Abwehrkräfte
  • schmerzlindernd

Mental/emotional:

  • fördert Ruhe und Gelassenheit
  • fördert die Konzentrationsfähigkeit
  • verbessert die Lernfähigkeit

AT ist leicht zu erlernen und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters geeignet. Auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen können vom AT profitieren.

 

Autogenes Training hat sich seit Jahrzehnten zur Vorsorge und begleitend bei psychosomatischen Erkrankungen bewährt.