"Von allen Zusammensetzungen unserer Körpersäfte wirkt sich die Säure zweifellos am schädlichsten aus." - Hippokrates, 400 Jahre v. Chr.

Das Basenfasten

 

Im Durchschnitt sollte das Verhältnis von basischen und säuernden Lebensmitteln ca. 70:30 sein - also zu 70 % aus Lebensmitteln bestehen, die im Körper basisch verstoffwechselt werden, und zu 30 % aus sauer wirkenden Lebensmitteln.

 

Bei der allgemeinen heutigen Ernährung ist dieses Verhältnis nahezu umgekehrt! Durch die dauerhafte Belastung durch zu viele Säuren kann es zu Beschwerden wie Müdigkeit, Muskelverspannungen, Gelenkschmerzen, etc. kommen (siehe Säure-Basen-Balance). Gleichzeitig kann der Körper bei einem anhaltenden Säure-Basen-Ungleichgewicht wertvolle Mineralstoffe aus den Körpersubstanzen abbauen, z. B. Calcium aus den Knochen.

 

Beim Basenfasten wird für einen bestimmten Zeitraum komplett auf den Verzehr von sauer wirkenden Lebensmitteln verzichtet und es kommen ausschließlich basische Lebensmittel und Getränke "auf den Tisch".

 

Unterstützend wird optimalerweise der Darm vorher und währenddessen gereinigt. So kann der Körper z. B. im Bindegewebe angefallene Säuren ausleiten, die ausleitenden Organe wie Leber, Niere etc. können besser arbeiten und der Körper wird wieder mit wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt.

 

Im Gegensatz zum Heilfasten wird der Organismus nicht so stark belastet, anfallende Säuren werden durch die zugeführten Mineralstoffe abgepuffert und verursachen somit weniger Probleme. Außerdem wird das Wissen um basische und saure Lebensmittel und deren Einsatz geschult, so dass anschließend eine längerfristige Umstellung der Ernährung bereits vorgegeben ist.

 

Zahlreiche unterstützende Angebote wie Entspannungs-/Atemübungen, (Fuß-)Massagen, Bewegung(sübungen), (Fuß-)Bäder etc. finden Sie in unserer Praxis. Auch Leberwickel, Sauna und ähnliches können unterstützend hilfreich sein.

 

Die Beratung zum Basenfasten kann individuell in Anspruch genommen werden. Es findet aber auch im Frühjahr und Herbst jeweils ein geleiteter Kurs in der Gruppe statt (siehe Termine). Dieser besteht aus einem kostenlosen Infoabend, einem "Einführungstag" donnerstags mit ausführlichem Info-Material, zwei gemeinsamen Treffen montags und dienstags und einem Abschlusstreffen freitags. Hierbei gibt es weitere unterstützende Tipps, Hilfe bei Fragen und Problemen, Erfahrungs- und ggf. Rezepteaustausch.